BZÖ-Nikel verlangt Ehrenamtskarte für Freiwillige!

„Freiwillige stärken – Helfern helfen“

Klagenfurt (OTS) – Anlässlich der jüngsten Unwetterschäden fordert BZÖ-Kärnten Landesobmann Helmut Nikel das Einstellen des überflüssigen Magazins des Landes: „Während die Betroffenen vor Ort dringend unbürokratische Hilfe und finanzielle Unterstützung bräuchten, hält die Landesregierung noch immer stur an ihrem Selbstbeweihräucherungsblatt fest. Es ist untragbar, sich nach wie vor hoch zu loben, derweil die von Unwetter Geschädigten um ihre Existenz bangen müssen“. Natürlich sei das Einstellen der Jubelbroschüre nur ein erster Schritt: „Den vielen kleinen und mittelständische Unternehmen, die ihre Mitarbeiter für die Hochwasserhilfe freigestellt haben, gebührt vollste Anerkennung“. Auch Dankesworte an die tausenden freiwilligen Helfer seien zu wenig, sondern Handeln sei angesagt. Es sei Aufgabe der Politik, für jene da zu sein, die oft sogar ihr Leben riskieren, um anderen zu helfen. Daher der Vorschlag, eine Ehrenamtskarte umzusetzen, die den Helfern klare Vorteile bringt. Diese Bonus Card soll folgende Vorteile bringen:

-einheitliche Dienstfreistellung samt Lohnfortzahlung -Pensionsanrechnungsmöglichkeiten
-Gratisimpfungen
-Eintrittsermäßigungen bei öffentlichen Einrichtungen wie Museen, Bädern, öffentliche Freizeiteinrichtungen, Bildungseinrichtungen, etc. sowie
-Preisnachlässe bei Unternehmen, die sich beteiligen wollen

Wichtig sei Nikel, dass endlich Bewegung in die Sache komme, alle Vorschläge seien zu prüfen. Alternativ zu diesem Modell könnten auch Betriebe, die freiwillige Helferinnen und Helfer beschäftigen, einen Bonus erhalten. „Firmen, die den Einsatz in Hilfsorganisationen ermöglichen, sollen – bei längerer Abwesenheit ihrer Mitarbeiter -die volle Abgeltung der Lohnkosten ersetzt bekommen. Mein Dank gilt allen Freiwilligen für ihre Solidarität“, schließt Nikel, der selbst Löschmeister der Freiwilligen Feuerwehr Grafenstein ist.